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Broschüre "Reinigungsfreundliche Bau- und Einrichtungsplanung für Krankenhäuser und Kliniken"

Rund 2 bis 3 Prozent der Bausumme eines Gebäudes entfallen Jahr für Jahr auf die Reinigungskosten. Bei der Erstellung eines neuen Gebäudes ist der Reinigungsdienst hingegen selbst das letzte Glied in einer langen Kette von Bauentscheidungen, denn sowohl Bauherr als auch Architekten denken oft erst an Reinigungsaufgaben, wenn die Übergabe eines neu erbauten Hauses bevorsteht. Gerade dann sind jedoch häufig bauliche Mängel aus der Sicht der Reinigungstechnik entstanden, die eine optimale funktionsgerechte Gebäudereinigung unmöglich machen. Folge sind überhöhte Reinigungskosten, die, bezogen auf die gesamte Nutzungsdauer des Objektes, enorme Beträge ausmachen. Die folgende Abbildung zeigt typische durch Planungsmängel entstehende Mehrkosten:

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Bauplanung und Reinigungskosten

Die Summe der dargestellten möglichen Bauplanungsmängel ergibt einen Betrag von 74% Mehrkosten für Reinigungsdienstleistungen bezogen auf 100% = normaler Kostenaufwand für die Reinigung. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage der Einrichtungen im Gesundheitswesen ist es somit nicht nur für Bauherren, sondern vor allen Dingen auch für verantwortungsbewußte Architekten notwendig, die Bewirtschaftungskosten eines Objektes, an deren erster Stelle die Reinigung steht, bereits von Anfang an in die Bauplanung mit einzubeziehen. Optimale Voraussetzungen für reinigungstechnisch sinnvolle Bewirtschaftung ersparen dem Bauherren langfristig erhebliche Kosten und geben dem Architekten auch Gelegenheit, dem Bauherren sein Know-how in der Planungsphase bezüglich der Bewirtschaftungskosten darlegen zu können. Gebäudereinigungsbetriebe stehen gerne zur Verfügung, ihre Fachkenntnisse einzubringen. Design und bauplanerische Freiheiten müssen nicht im Widerspruch zu diesen reinigungstechnischen Voraussetzungen stehen, sie müssen nur bewußt in die baulichen Aspekte bereits in der Planungsphase einfließen. Die Broschüre "Reinigungsfreundliche Bauplanung für Krankenhäuser und Kliniken" soll im Detail Krankenhäusern und deren Betreibern Hilfestellungen dazu geben.

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